Vier Kapitel
schildern aus unterschiedlichen Erzählperspektiven von der islamischen
Revolution im Iran.
Behsad und dessen
Frau Nahid engagieren sich im militant-kommunistischen Widerstand gegen den
iranischen Schah. Die Revolution 1979 scheiterte jedoch, der Sieg gehörte
Ajatollah Chomeini und seinem islamfanatischen Regime. Fortan überwachten
Spitzel die Rechtgläubigkeit und verfolgten unerbittlich den marxistischen
Widerstand. Fehlverhalten, wie ein verrutschtes Kopftuch oder ein nicht
vorhandener Bart, konnten zum Stigma werden.
Anschaulich erzählt Bazyar wie gefährlich der Kampf für Frieden und Freiheit in einem
terroristischem Regime ist, wie sich die neu gewonnene Freiheit in einem
fremden Land als erneuerte Gefangenschaft herausstellen kann und wie Kinder
zwischen zwei Kulturen geraten und sich darin verlieren.
Hannah

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen