Was mich an diesem
Buch wirklich gestört hat: der Buchtitel leitet in die Irre. Es handelt sich
tatsächlich nicht um wahre Fälle aus dem Alltag, sondern um Fallbeispiele, die
extra für dieses Buch entwickelt wurden. Byron betont zwar, dass es sich um
realistische Fälle handeln könnte, aber ich empfand die Fallbeschreibungen als
zu nervenaufreibend und zu überspitzt um tatsächlich in einer solchen Fülle für
eine Ausbildung stattgefunden zu haben.
Die einzelnen
Kapitel sind zwar flüssig zu lesen, oft fehlte es mir bei den
Fallbeschreibungen aber an Details der einzelnen Erkrankungen, deren Diagnosen
und Therapiemöglichkeiten. Diese wurden teilweise nur kurz gestreift oder
fehlten gänzlich.
Der Reife- und
Lernprozess von Byron wurde im Gegensatz nachvollziehbar und wie ich finde,
authentisch beschrieben.
Hannah

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