Rob Fleming, 35, Plattenladenbesitzer. Abserviert worden
von seiner langjährigen Freundin Laura. Von Trennungsschmerz und Einsamkeit
geschwächt, kommt Rob auf die Idee sich mit seinen früheren Verflossenen zu
treffen, um zu ergründen, warum er die Rolle des Sitzengelassenen nicht los
wird.Er liebt es Listen zu erstellen. Zu allen möglichen Themen, wie die "Top five meiner unvergesslichsten Trennungen" oder die "Top five der besten Alben aller Zeiten" .
Rob beurteilt
Menschen danach, was sie für Musik hören, nicht danach welchen Charakter diese
haben. Durch sein Schubladendenken macht er sich selbst das Leben schwer und hindert
Menschen daran, die seines Erachtens nach die falsche Musik hören, in seinem
Leben eine größere Rolle zu spielen, auch wenn er diese eigentlich zauberhaft
findet und andersherum. Er kann sich nicht
festlegen. Will sich immerzu alle Möglichkeiten offen halten. Es könnte ja noch
etwas Besseres, Schöneres, Tolleres um die Ecke kommen. Anstrengen will er sich
dafür aber nicht, er fühlt sich wohl in seiner Mittelmäßigkeit.
Rob gesteht sich
nicht ein, dass Laura seine große Liebe ist. Dass er ohne sie nicht Leben will.
Nicht leben kann. Ob sie am Ende wieder zusammen kommen? Wer weiß…
Wer für einen Roman
in Alltagssprache etwas übrig hat, dessen Ton immer etwas sarkastisch ist, wird
High Fidelity sicher mögen. Außer dem Protzen der eigenen Durchschnittlichkeit
und einer Art von Liebesgeschichte passiert in Hornbys Roman allerdings nicht
viel. Manchmal reicht das auch schon!
Zusatz zum Hörbuch: Gerd Köster liest
(und manchmal singt er auch) wirklich großartig!
Hannah
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