Zugegeben, gekauft hatte ich mir
dieses Buch tatsächlich nur wegen des Mega-Hypes, der sich nach
Erscheinen des Buches entwickelt hatte und weil es einfach so unleugbar
an Gone Girl von Gillian Flynn erinnerte, um
das sich ja (scheinbar auch zurecht) die ganze Welt gerissen hatte. Auf
jeden Fall hat es mich sehr neugierig gemacht, da ich Gone Girl zwar
nur als Film gesehen hatte, aber auch diesen schon als sehr gelungen
empfand
und die Erwartungen an Girl on the Train waren demnach sehr hoch
angesetzt.Natürlich lag das Buch dann doch erstmal eine Weile bei mir rum, ohne gelesen zu werden, als ich dann vor ein paar Wochen erfuhr, dass auch hier bald eine Romanverfilmung ins Kino kommen sollte. Jetzt war schnelles Handeln gefragt, denn sollte ich es nicht gelesen haben, bis der Film raus kommt, den ich, nach dem sehr spannend klingenden Trailer, unbedingt sehen will, würde das Buch in der Versenkung verschwinden ohne je von mir gelesen zu werden.
Naja meine Erwartungen waren dann wohl doch zu hoch angeschraubt, denn das Buch kann man gelesen haben…muss man aber nicht.
Das Reinkommen in die Geschichte wird einem schon zu Beginn unglaublich schwer gemacht, indem der Plot ständig zwischen 3 Personen hin- und herwechselt und auch noch jeweils in unterschiedlichen Zeiten spielt. Nachdem ich dann einigermaßen verstanden hatte, nach welchem Schema das aufgebaut war (wenn es denn ein Schema gibt), hing die Handlung irgendwie völlig zwischen den Seilen. Den kompletten Mittelteil empfand ich als relativ ereignislos und der doch spannendere letzte Teil des Thrillers konnte das für mich irgendwie nicht so richtig wettmachen.
Klar war es zum Schluss spannend und unerwartet, aber ein richtiger Geniestreich war das Ende für mich dann doch nicht. Irgendwann hatte sich die Idee bei mir sogar eingeschlichen, wie es enden könnte, da es für mich nur noch wenig Alternativen gab und die Offensichtlichste ja dann eigentlich nie die Richtige ist.
Trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben, da ich jetzt weiß, was im Kinofilm auf mich zukommt und auf den bin ich immer noch ungemein gespannt!
Maren
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