Auf dem
bezaubernden Umschlag des Romans prangt
deutlich ein Zitat von Daniel Kehlmann: "Ein poetisches Juwel, wie man es nicht oft zu lesen bekommt."
deutlich ein Zitat von Daniel Kehlmann: "Ein poetisches Juwel, wie man es nicht oft zu lesen bekommt."
Da wird man doch gleich doppelt so wild, das Buch zu lesen. Leider war Der Ozean am Ende der Straße für mich überhaupt kein Juwel, nicht mal ein wertvoller Stein, vielleicht ein Kiesel am Wegesrand?
Nur der Kürze des Buches ist es zu verschulden, dass ich diesen Roman beendet habe.
Nur der Kürze des Buches ist es zu verschulden, dass ich diesen Roman beendet habe.
Vielleicht
haben wir
es hier mit einer schlechten Übersetzung zu tun, aber mir hat die
Schreib- und Erzählweise einfach nicht gefallen. Der Satzbau ist oft
sehr umständlich, die Beschreibung von Nichtigkeiten ausschweifend und
deswegen schlicht und einfach langweilig.
Dabei
ist die Botschaft, die dieser Roman wahrscheinlich vermitteln will,
eigentlich interessant! Es geht um Ängste in der Kindheit, tiefe
Freundschaft und Zusammenhalt.
Ein
älterer Mann fährt wegen einer Beerdigung an seinen Heimatort und
gelangt durch Zufall an einen, für ihn sehr prägenden
Ort, seiner Kindheit. Auf einmal erinnert er sich an seine alte
Freundin Lettie, und an den Teich, an dem beide oft waren. Ab da wird
hauptsächlich aus der Perspektive des 9-Jährigen Jungen erzählt.
Lettie, ihre Mutter und ihre Großmutter sind gute "Geister" (leider fällt mir kein passenderer Begriff ein) und können alle drei zaubern.
Plötzlich wird das wohlbehütete Zuhause des Jungen von einer bösen "Fee" bedroht. Mit der Hilfe von Lettie versucht er sich aus den feindlichen Machenschaften zu entreißen.
Wo der Text enttäuscht, können schön illustrierte Bilder einen Teil der Geschichte retten.
Lettie, ihre Mutter und ihre Großmutter sind gute "Geister" (leider fällt mir kein passenderer Begriff ein) und können alle drei zaubern.
Plötzlich wird das wohlbehütete Zuhause des Jungen von einer bösen "Fee" bedroht. Mit der Hilfe von Lettie versucht er sich aus den feindlichen Machenschaften zu entreißen.
Wo der Text enttäuscht, können schön illustrierte Bilder einen Teil der Geschichte retten.
Märchenhafte Kinder- und Kindesgeschichte und eine schöne Botschaft: mit guten Freunden kommt man
gegen jedes Böse an, leider enttäuschend und teilweise langweilig umgesetzt.
Hannah

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen